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10. Sitzung - Projektvorstellung

25. Mai 2009 - Vorstellung der Projekte vor dem Gemeinderat

Kinderbeirat der Gemeinde Lontzen stellte seine Projekte und seinen Forderungskatalog vor

Gemeinderat begeistert von Arbeit der jungen »Kollegen«







Vor der Sitzung des Lontzener Gemeinderats hatte am Montag eine Delegation des Kinderbeirats das Wort. Kurz vor Ende ihrer Legislaturperiode stellten die jungen Bürger ihre Wunschliste bzw. ihren Forderungskatalog an die Kommune vor.

Hinter dieser Delegation steht ein Gremium, in dem rund ein Dutzend Kinder sich Gedanken über Verbesserungsvorschläge machen. Betreut wurde die Gruppe, die sich praktisch paritätisch aus Vertretern der Grundschulen der drei Dörfer zusammensetzt, von Thomas Brüll von der Gemeindeschule Walhorn.

Nach Ortsbegehungen und internen Beratungen forderte der Kinderbeirat anhand von konkreten und teils chiffrierten Vorschlägen größere Anstrengungen im Kampf gegen Müll, vor allem Hundekot, attraktivere Spielplätze, ein Radwegenetz zwischen den drei Grundschulen der Gemeinde und mehr Sicherheit rund um den Tunnel in Herbesthal.

Im Laufe der Arbeitssitzung tauten Sylvain, Lisa, Manuel, Sven, Levin, Sonja und Jessica immer mehr auf und trugen ihre Anliegen den neun anwesenden Gemeinderatsmitglieder mit wachsender Sicherheit vor. Vor allem die Mitglieder des Gemeindekollegiums waren bemüht, die Kinder als Diskussionspartner ernst zu nehmen.

Das bedeutete nicht nur, sie beispielsweise auf die schwerlich zu finanzierende Schaffung eines Radwanderweges zwischen den drei Gemeindeschulen hinzuweisen und daher als Zwischenlösung eine auf Zweiradbenutzer hinweisende Fahrbahnmarkierung vorzuschlagen. Dem Wunsch nach einer besseren Ausstattung der Spielplätze will das Kollegium unterdessen so schnell wie möglich (wenn auch nur teilweise) nachkommen. Für die drei Spielplätze in unmittelbarer Nähe der Schulen sollen je eine Schaukel und eine Rutschbahn angeschafft werden. Mit diesem »Gegenvorschlag« will sich der Kinderbeirat in seiner letzten Sitzung vor den Ferien beschäftigen.

Jugendschöffin Sandra Houben-Meessen (Union) erfuhr unterdessen, dass die Beteiligten die Erfahrung »Kinderbeirat« als positiv empfunden haben, so dass einer Verlängerung des Projekts eigentlich nichts im Wege stehen dürfte.

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